Heute am Himmel

Nacht von Freitag auf Samstag

  Tages- und Nachtlänge

Sonnenuntergang: Fr. 21:37 Sonnenaufgang: Sa. 05:05

  Weiße Nacht

Aktuell werden die Nächte nicht richtig dunkel. Die Sonne geht zwar unter, bleibt jedoch knapp unter dem Horizont. Gut für Grillabende – schlecht für die Astronomie.

  Wetter

Vorschau 7 Nächte Erweitert Zeitmaschine, mehr Planeten

Bitte helfen Sie mit

Mit einem kleinen finanziellen Beitrag können Sie den Weiterbetrieb von heute-am-himmel.de unterstützen.

Mehr Infos

Zusammenfassung für die Nacht
Aktuell sind der Mond hervorragend, der Planet Saturn akzeptabel, der Planet Mars eingeschränkt und der Planet Jupiter eingeschränkt zu sehen.
Mond
Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung des Mondes sind hervorragend. Mondaufgang ist am 14.06.2024 (Fr) um 13:21 Uhr und Monduntergang am 15.06.2024 (Sa) um 01:54 Uhr. Beobachtbar ist der Mond am besten nach Sonnuntergang und vor Sonnenaufgang und zwar 3 Stunden und 44 Minuten lang vom 14.06.2024 (Fr) um 21:37 Uhr bis zum 15.06.2024 (Sa) um 01:22 Uhr. Die maximale Horizonthöhe des Mondes während dieser Zeit beträgt 33°. Er ist ungefähr halb beleuchtet. Mehr …
Saturn
Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung des Planeten Saturn sind akzeptabel. Saturnaufgang ist am 15.06.2024 (Sa) um 01:37 Uhr und Saturnuntergang am 15.06.2024 (Sa) um 12:37 Uhr. Beobachtbar ist Saturn nach der Abend- und vor der Morgendämmerung und zwar 2 Stunden und 17 Minuten lang vom 15.06.2024 (Sa) um 02:10 Uhr bis zum 15.06.2024 (Sa) um 04:28 Uhr. Die maximale Horizonthöhe des Planeten Saturn während dieser Zeit beträgt 23°. Mehr …
Mars
Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung des Planeten Mars sind eingeschränkt. Marsaufgang ist am 15.06.2024 (Sa) um 02:53 Uhr und Marsuntergang am 15.06.2024 (Sa) um 16:56 Uhr. Beobachtbar ist Mars nach der Abend- und vor der Morgendämmerung und zwar 0 Stunden und 41 Minuten lang vom 15.06.2024 (Sa) um 03:27 Uhr bis zum 15.06.2024 (Sa) um 04:08 Uhr. Die maximale Horizonthöhe des Planeten Mars während dieser Zeit beträgt 11°. Mehr …
Jupiter
Die Rahmenbedingungen für die Beobachtung des Planeten Jupiter sind eingeschränkt. Jupiteraufgang ist am 15.06.2024 (Sa) um 04:06 Uhr und Jupiteruntergang am 15.06.2024 (Sa) um 19:45 Uhr. Beobachtbar ist Jupiter nach der Abend- und vor der Morgendämmerung und zwar 0 Stunden und 20 Minuten lang vom 15.06.2024 (Sa) um 04:43 Uhr bis zum 15.06.2024 (Sa) um 05:04 Uhr. Die maximale Horizonthöhe des Planeten Jupiter während dieser Zeit beträgt 8°. Die Konstellation der Jupitermonde ist Callisto–Io–Jupiter–Europa–Ganymed. Mehr …
  Wetter
In der Nacht vom 14.06.2024 (Fr) auf den 15.06.2024 (Sa) gibt es Regen bei durchschnittlich 12 °C. Sowohl für die Beobachtung mit bloßem Auge als auch mit dem Teleskop sind die Wetterbedingungen schlecht. Die durchschnittliche Wolkenbedeckung beträgt 100 %. Keine freie Sicht diese Nacht. Mehr …

Vorschau für die nächsten 7 Nächte

Horizonthöhen

Du kannst in das Diagramm zoomen, indem du den Bildschirm mit zwei Fingern aufziehst


Das obige Diagramm erscheint im ersten Moment vielleicht etwas verwirrend, bietet dem geschulten Auge aber einen guten Überblick für die Beobachtungsnacht. Die waagerechte Achse bildet den zeitlichen Verlauf eines Tages von Mittag bis Mittag ab. Wolkenbedeckung und Temperatur werden für jede volle Stunde angezeigt. Bei Regen wird ein Schirm-Symbol eingeblendet.

Planten, Sonne und Mond wandern den Tag und die Nacht über über den Himmel. Zu welcher Stunde ein Objekt besonders hoch am Himmel steht, geht aus dem Kurvendiagramm hervor. Jede Kurve steht für ein Objekt (Sonne, Mond oder Planet). Am linken Bildrand findet sich die Beschriftung für die Höhenachse: 0° ist der waagerechte Blick zum Horizont und 90° ist der senkrechte Blick nach oben zum Zenit. Je höher ein Objekt am Himmel steht, desto besser ist es zu beobachten. Suchen Sie sich also für Ihre Beobachtung einen Zeitpunkt, an dem die Kurve des Objekts, das Sie interessiert, möglichst weit nach oben geht.

Natürlich muss es auch dunkel genug sein, um ordentlich zu beobachten. Die Helligkeit wird durch die Hintergrundfarbe des Diagramms angezeigt. Gelb = Tageslicht; dunklere Gelbschattierungen = verschiedene Dämmerungsphasen; grau = Störung durch Mondlicht; dunkelblau = schöner dunkler Himmel. Bei der Planetenbeobachtung fällen Dämmerungslicht und Mondlicht nicht ins Gewicht. Um zu erkennen, wann sich Deep-Sky-Beobachtung (Galaxien, Nebel) lohnt, suchen Sie nach einem dunkelblauen Bereich im Diagramm.

In welcher Himmelsrichtung findet man das gesuchte Objekt? Die Höhekurven sind zusätzlich mit Angaben zur Himmelsrichtung versehen (N = Nord, S = Süd usw.), die anzeigen, wie das Objekt im Azimuth wandert. Also: Höhe der Kurve = oben oder unten; angegebene Himmelsrichtung = links oder rechts.

Wissen


Himmels­mechanik: Wie ver­ändert sich der Himmel während einer Nacht?

Wie wandern die Sterne jede Nacht über den Himmel? Welchen Unterschied macht es, ob ich mich auf der Nordhalbkugel, Südhalbkugel, in der Polarregion oder am Äquator befinde?  Mehr dazu …


Wie verändert sich der Himmel im Verlauf des Jahres?

Warum sehen wir je nach Jahreszeit unterschiedliche Sternbilder? Und warum kommen im vor uns liegenden Frühling garantiert die gleichen Sterne wieder wie im vergangenen Frühling? Gibt es auch Sternbilder, die das ganze Jahr über zu sehen sind?  Mehr dazu …


Was sind Fixsterne? Und was sind Wandelsterne?

Es ist spannend, zu verstehen, warum diese aus der Mode gekommenen Begriffe noch immer zu dem passen, was sich tagtäglich vor unseren Augen am Himmel abspielt.  Mehr dazu …


Überblick

Finden Sie weitere informative Artikel.  Zur Übersicht …

Wie werden die Beobachtungs­empfehlungen berechnet?

Planeten

Die Planeten gehen i.d.R. 1x täglich auf und wieder unter. So ähnlich wie die Sonne. Die Zeitspanne, die die Sonne während eines Tages über dem Horizont steht, schwankt über das Jahr gesehen. Deshalb sind im Sommer die Tage länger und im Winter kürzer. In ähnlicher Weise variiert auch die die Zeitspanne der Planetenaufgänge und -untergänge. Selbst wenn ein Planet aufgegangen ist, ist er aber trotzdem nicht automatisch sichtbar. Während des Tages – also wenn die Sonne scheint – ist ein Planet nicht mit dem bloßen Auge zu sehen, da der blaue Himmel heller ist als der Planet. Ein Planet lässt sich nur dann beobachten, wenn sein Lauf während der Nachtzeit stattfindet. Zur Ermittlung der unten stehenden Beobachtungstipps, werden deshalb die Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten mit den Auf- und Untergangszeiten der Planeten verrechnet.

Galaxien, Nebel etc.

Die sogenannten Deep-Sky-Objekte, wie Galaxien oder Nebel, sind viel lichtschwächer als die Planeten oder die hellen Sterne. Deshalb kann man sie nur in sehr dunklen Nächten beobachten. Die Sonne muss nicht nur untergegangen sein, sondern wirklich tief unterhalb des Horizonts stehen. Im Sommer kommt es vor, dass die Sonne spätnachts nicht weit genug untergegangen ist, um den Blick auf Deep-Sky-Objekte zu ermöglichen. Je nachdem, ob man eher nördlich oder südlich im deutschsprachigen Raum lebt, trifft das auf mehr oder weniger Tage im Jahr zu. Je südlicher der Standort, desto besser. Die Zeit mit den hellsten Nächten ist rund um die Sommersonnenwende Ende Juni. Der zweite Miesepeter, der der Galaxien- und Nebelbeboachtung einen Strich durch die Rechnung machen kann, ist der Mond. Der Mond scheint so hell, dass lichtschwächere Objekte überstrahlt werden. In der unten stehenden Tabelle werden deshalb sowohl Sonnenstand, als auch die Mondaufgänge und -untergänge berücksichtigt, um gute Beboachtungszeiten für den Deep Sky zu empfehlen.

ISS

Wegen der geringen Höhe der ISS und immer wieder durchgeführter Kontrollmanöver, ist die Beobachtung der Internationalen Raumstation eine sehr dynamische Angelegenheit. Grundlage für die hier errechneten Zeitangaben sind die aktuellen Bahndaten, die vom United States Space Command zur Verfügung gestellt werden. Um die Sichtbarkeit zu ermitteln, muss zunächst die Überflugszeit berechnet und anschließend geprüft werden, ob die ISS in dieser Zeit von der Sonne beschienen wird und ob der Himmel dunkel genug für die Beobachtung ist. Ein Überflug der Raumstation dauert nur wenige Minuten.

Empfehlungen für die Himmelsbeobachtung (Planeten, Deep Sky und ISS) für die Nacht von Freitag auf Samstag ( 14.06.2024 auf 15.06.2024)
Objekt Von Bis
Mond 21:37 Uhr 01:22 Uhr
Saturn 02:10 Uhr 04:28 Uhr
Mars 03:27 Uhr 04:08 Uhr
Jupiter 04:43 Uhr 05:04 Uhr

Häufig gestellte Fragen

Welche Planeten sind heute Nacht am Himmel zu sehen?

Aktuell sind der Mond hervorragend, der Planet Saturn akzeptabel, der Planet Mars eingeschränkt und der Planet Jupiter eingeschränkt zu sehen.

Wann ist der Mars zu sehen?

Der Planet Mars geht um 02:53 Uhr auf und um 16:56 Uhr wieder unter. Gut sichtbar ist er zwischen 03:27 Uhr und 04:08 Uhr. In dieser Zeitspanne ist der Mars am besten zu beobachten.

Wann ist der Jupiter zu sehen?

Der Planet Jupiter geht um 04:06 Uhr auf und um 19:45 Uhr wieder unter. Gut sichtbar ist er zwischen 04:43 Uhr und 05:04 Uhr. In dieser Zeitspanne ist der Jupiter am besten zu beobachten.

Wann ist der Saturn zu sehen?

Der Planet Saturn geht um 01:37 Uhr auf und um 12:37 Uhr wieder unter. Gut sichtbar ist er zwischen 02:10 Uhr und 04:28 Uhr. In dieser Zeitspanne ist der Saturn am besten zu beobachten.

Wann ist die Venus zu sehen?

Der Planet Venus ist momentan nachts leider nicht sichtbar. Die Beobachtung muss man auf einen anderen Zeitpunkt vertagen.

Wann ist der Merkur zu sehen?

Der Planet Merkur ist momentan nachts leider nicht sichtbar. Die Beobachtung muss man auf einen anderen Zeitpunkt vertagen.

Warum sind nicht jede Nacht gleich viele Sterne zu sehen?

Abgesehen von äußeren Bedingungen wie Wolken etc. spielt die Helligkeit eine Rolle. In Städten vor allem die künstliche Helligkeit durch von Menschen installierte Beleuchtung. Eine natürliche Lichtquelle während der Nacht ist der Mond. Beim Vollmond sind nur verhältnismäßig wenige Sterne sichtbar. In kurzen Sommernächten geht zudem die Sonne nur knapp unter und es bleibt selbst um Mitternacht durch das Dämmerlicht relativ hell.

Warum stimmen die Beobachtungszeiten nicht mit den Auf- und Untergangszeiten überein?

Die Auf- und Untergangszeiten beziehen sich darauf, wann ein Himmelsobjekt (z.B. ein Planet) überm Horizont auftaucht bzw. wieder hinterm Horizont untergeht. Tagsüber ist das jedoch relativ uninteressant – wegen des Tageslichts kann man den Planeten oder Stern trotzdem nicht beobachten. Deshalb ergeben sich die Beobachtungszeiten für einen Planeten oder Stern aus der Kombination seines eigenen Auf-/Untergangs und dem Sonnenaufgang/-untergang. Außerdem ist ein Objekt erst dann richtig beobachtbar, wenn es einige Grad über dem Horizont steht. Ansonsten ist es zumeist von Bäumen oder Häusern verdeckt.

Astro-Wetter

Beim Beobachten des Himmels spielt natürlich auch das Wetter eine entscheidende Rolle. Zum einen, was die Sicht auf die Sterne betrifft, und zum anderen bei der Frage, wie lange man es unter freiem Himmel aushält. Wenn Sie mit bloßem Auge den Sternenhimmel bewundern wollen, ist vor allem die – hoffentlich nicht vorhandene – Bewölkung entscheidend. Wer mit dem Telekop zu Werke geht, muss aber auch noch auf anderere Parameter achten.

Wetter
😔
12 °C

In der Nacht vom 14.06.2024 (Fr) auf den 15.06.2024 (Sa) gibt es Regen bei durchschnittlich 12 °C. Sowohl für die Beobachtung mit bloßem Auge als auch mit dem Teleskop sind die Wetterbedingungen schlecht. Die durchschnittliche Wolkenbedeckung beträgt 100 %. Keine freie Sicht diese Nacht.

Astro-Wetter-Vorschau für die kommenden Nächte